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B2B E-Commerce: So überzeugen Hersteller im digitalen Handel

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Unser Whitepaper "Das digitale Kundenportal im Maschinen- und Anlagenbau" enthält praktische Empfehlungen für Ihre Commerce-Strategie.

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Smart Replenishment: automatische Nachbestellung von Ersatzteilen

Mit einem Smart-Replenishment-System, das den aktuellen Bestand überwacht, lässt sich die Verfügbarkeit von Ersatz- und C-Teilen sicherstellen. So erfassen etwa Sensoren über das Gewicht einer Lagerbox die Menge der darin enthaltenen Teile. Ist ein bestimmtes, vorab definiertes Mindestgewicht unterschritten, wird automatisch eine Nachbestellung beim Hersteller ausgelöst. So lassen sich menschliche Fehler und ein zeitaufwändiges manuelles Erfassen und Nachbestellen der Ersatzteile vermeiden: Der Monteur entnimmt das gewünschte Teil, um den Rest kümmert sich das System.

Um Lieferengpässe zu vermeiden, denkt das Smart-Replenishment-System mit: Tagesaktuelle Bestände der Lieferanten oder Lieferzeiten werden bei der Bestellung berücksichtigt. Für Transparenz sorgt das digitale Kundenportal: Hier werden die Bestände der Lagerboxen in Echtzeit angezeigt. Zusätzlich gibt das System an, wie lange der Bestand noch ausreicht oder welche Menge bestellt wurde und wann diese verfügbar ist.

Pay-per-Use: Geräteeinsatz nach Bedarf

Zusätzlich zu Maschinen halten viele Hersteller Elektrowerkzeuge und Fertigungszubehör in ihrem Sortiment vor. Diese Produkte lassen sich heute nicht nur verkaufen, sondern auch vermieten. Für Pay-per-Use-Geschäftsmodelle müssen bestimmte technische Voraussetzungen gegeben sein. So müssen beispielsweise die Bohrmaschinen mit Sensoren ausgestattet sein, die Daten zur Nutzungsdauer und Leistung erfassen.

Hier ein klassischer Anwendungsfall: Der Kunde eines Maschinenherstellers hat einen umfangreichen Auftrag erhalten und wird im kommenden Monat mehr Blechteile produzieren. Seine Mitarbeiter benötigen zusätzliche Bohrschrauber – aber nur für dieses Projekt. Um Investitionskosten zu sparen, will der Kunde mehrere Bohrschrauber mieten anstatt sie zu kaufen. Im Pay-per-Use-Modell zahlt er exakt nach der Nutzungsdauer und/ oder der vom Bohrschrauber erbrachten Leistung. Verschiedene Leistungsstufen lassen sich entsprechend den individuellen Nutzungsanforderungen des Kunden zu- oder abschalten. Nutzungsdauer und Leistungsstufen der intelligenten Bohrmaschine werden im Kundenportal abgebildet und ermöglichen so ein flexibles Abrechnungsmodell.

Predictive Maintenance: vorausschauende Wartung

Im Vergleich zu anderen Wartungskonzepten versetzen Predictive-Maintenance-Modelle Unternehmen in die Lage, Maschinen genau zum richtigen Zeitpunkt zu warten. Auf diese Weise werden Verschleißkomponenten so lange wie möglich genutzt, aber genau rechtzeitig ausgetauscht. Das ist kosteneffizient! 

Weitere Vorteile:

  • Ausfallzeiten werden auf ein Minimum beschränkt
  • teure, spezifische Einzelteile müssen nicht im Lager vorgehalten werden
  • die Produktionseffizienz wird erhöht

Wie das genau funktioniert? Ein Beispiel: Ihre Maschine ist über IoT digitalisiert. Sensoren messen Vibrationen, Temperatur und Umdrehungszahl. Diese Daten werden im IoT-Hub gesammelt. Auf Basis Ihres Wissens über systemkritische Komponenten und eines Machine-Learning-Algorithmus werten Sie die Daten live aus und bestimmen, zu welchem Zeitpunkt eine bestimmte Komponente mit welcher Wahrscheinlichkeit ausfallen könnte. Diese Information stellen Sie über ein digitales Kundenportal Ihrem Kunden zur Verfügung. Durch die Verknüpfung mit E-Procurement-Funktionalitäten können Mitarbeiter des Kunden die kritischen Komponenten sofort über das Portal nachbestellen. Ebenfalls im Portal integriert sind Ihre weitergehenden Serviceangebote. So können Maschinenführer beispielsweise aus dem Portal heraus einen Termin zur Wartung beim Hersteller buchen und diesen gleich in ihren Kalender importieren. So schaffen Sie ein Rundum-Paket an Services, das eine wertvolle Ergänzung zur Maschine oder Anlage als solche ist.

Augmented Commerce: Microsoft HoloLens

Die Anwendung von Augmented-Reality-Konzepten im digitalen Handel − wir nennen das Augmented Commerce − ist mehr als nur ein hipper Trend. Ganz konkret ermöglicht sie etwa eine intuitive und schnelle Ersatzteilbestellung via Smartphone oder Tablet. So kann der Benutzer  das zu betrachtende Objekt – beispielsweise eine defekte Maschinenkomponente – mithilfe der Microsoft HoloLens aus allen Perspektiven detailliert betrachten. Identifizierte (Ersatz-)Teile lassen sich per Sprach- oder Zeichenbefehl in den Warenkorb legen. Darüber hinaus können vorhandene CAD-Dateien in 3D- und 2D-Modelle konvertiert werden, die bereits erfolgreich in der Ersatzteilsuche Verwendung finden.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten einer Verzahnung von Augmented Reality und E-Commerce-Funktionalität in unserem HoloLens-Showcase:

 

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Frank Andersen, B2B-Commerce Experte
Seit mehr als 15 Jahren begleite ich den digitalen Handel in der Fertigungsindustrie und anderen Branchen. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen zur Verbesserung der digitalen Kundenerfahrung haben. Rufen Sie mich einfach an oder schicken Sie mir eine E-Mail.

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